Das Team

Das Team von #hrespect setzt sich aus verschiedenen Akteuren der deutschsprachigen Personalszene zusammen. Hierzu zählen sowohl Personaler:innen als auch Dienstleister:innen im Bereich Personal.

Dein Name

Du bist HR-Lover, hast Ideen und möchtest dich einbringen? Dann melde dich jederzeit gerne bei uns. Wir nehmen dich und deine Beweggründe sehr gerne hier auf.

Andisheh Ebrahimnejad

People & Culture, Kenbi

Ich lebe seit meinem 9. Lebensjahr in Deutschland und habe ziemlich früh lernen müssen, dass Rassismus in meinem Leben eine Rolle spielt, ob ich es möchte oder nicht. Ich begriff, dass Rassismus nicht einfach verschwindet, wenn ich anfange ihn nicht mehr zu sehen. Daher möchte ich HRler:innen dazu motivieren und helfen Rassismus zu erkennen und ihn aktiv zu bekämpfen. Denn wie die Bürgerrechtlerin Angela Y. Davis sagt “In a racist society, it is not enough to be non-racist, we must be anti-racist.”

Anja Falk

Head of People & Culture Claneo GmbH

Rassismus hat viele Gesichter und ist in unserer Arbeitswelt leider kein Randphänomen mehr.
Themen, wie Diversität, Gleichstellung und Chancengerechtigkeit sollten in der täglichen Arbeit Priorität haben und im Fokus stehen, gerade im HR-Bereich.
Ich habe für mich entschieden, dies zu fokussieren und Stellung zu beziehen und weitere Kolleg:innen aus dem HR-Universum zu ermutigen, es gleich zu tun, um ein Zeichen zu setzen.

Curley Fiedler

Head of People & Culture, E-Farm

Wir sind alle von Rassismus betroffen: Manche Menschen negativ, manche Menschen positiv. Fairness und Chancengleichheit in Unternehmen sind nicht selbstverständlich. Und genau dafür müssen wir kämpfen und Haltung zeigen. Denn „As long as there is racial privilege, racism will never end.“ (Wayne Gerard Trotman).
Und wer hat mehr Einfluss darauf in Unternehmen als HR? Meine HR-Kolleg:innen dafür zu sensibilisieren und in die Pflicht zu nehmen, auf unsere Verantwortung und Einflussmöglichkeiten aufmerksam zu machen, das ist für mich ein Herzensthema.

Eva Stock

Eva Stock

hrisnotacrime.com, Head of Business Relations@Jobufo

Es ist für mich keine Frage, mich öffentlich gegen Rassismus und Diskriminierung auszusprechen, sondern meine Pflicht. Als Bürgerin in einer demokratischen Grundordnung bin ich mit einem Vertrauen in Gerechtigkeit aufgewachsen. Und vor allem mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Dass ausgerechnet ich von strukturellem Rassismus profitiere und sogar Teil davon bin, das hab ich eher weggedrückt. “Natürlich bin ich gegen Rassismus” – das reicht heute nicht mehr. Das Zuhören und Lernen, das Verstehen, wo ich unterstützen und laut sein muss, um etwas zu ändern für die von Rassismus Betroffenen – das sehe ich als meine Pflicht.

Jess Koch

Agile Trainer und Coach @HR pioneers

Hier in Deutschland sind wir nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Doch wir sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird. So hat es Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 im Bundestag gesagt. Word! Neben dem was Richard sagt, gilt für mich noch das Grundgesetz. Der erste Satz ist so ein schöner: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist Regel #1, die Spitze unserer gemeinsamen Wertepyramide. Diese sollte auch Satz #1 eines jeden Unternehmensleitbildes sein. Ergo: Kein Culture Fit für Rassisten!

Yvonne Kalthöfer

Yvonne Kalthöfer

Human Relations Manager, BRLO

Jeder Jeck ist anders. Mit diesem kölschen Mantra bin ich groß geworden. Erst sehr spät wurde ich mit meiner Naivität konfrontiert und habe gelernt, dass nicht jeder offen und interessiert auf andere Menschen zugeht, etwas Neues lernen oder erfahren möchte. Ich wünsche mir eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft, in der Rassismus, Xenophobie und Hetze keinen Platz haben. Dafür möchte ich mich aktiv einsetzen. Eigene Privilegien aufgeben, damit alle gleiche Chancen haben.